Talsperren-Landschaft
Das Herz der bergischen Natur sind die Talsperren – nirgendwo in Deutschland stehen so viele davon auf so kleiner Fläche. Allein der Wupperverband bewirtschaftet 14 Stück. Lohnende Wasser-Stopps:
- Wuppertalsperre: 1989 in Betrieb genommen und damit die jüngste der großen Sperren, rund 225 Hektar Wasserfläche, gut 25 Millionen Kubikmeter Stauraum, gespeist von der Wupper. Beim Bau verschwanden ganze Ortschaften und Industrieanlagen unter Wasser – die alte Wupperbrücke bei Kräwinklerbrücke liegt heute auf dem Grund. Rundwege, Bootshäfen und Tauchreviere prägen die Sperre.
- Bevertalsperre: ursprünglich 1896–1898 gebaut, später erweitert; sie staut die Bever, einen Wupper-Zufluss, vor allem für Hochwasserschutz und Niedrigwasseraufhöhung. Bei Vollstau bis zu 200 Hektar Wasserfläche, rund 24 Millionen Kubikmeter Inhalt. Ein etwa 15 Kilometer langer Wanderweg umrundet den See, Segel- und Wassersport sind hier zu Hause.
- Große Dhünntalsperre: seit 1985 in Betrieb, mit rund 81 Millionen Kubikmetern die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Sie liegt zwischen Wermelskirchen, Wipperfürth, Kürten und Odenthal und besitzt mit der Großen und der Kleinen Dhünn zwei Vorsperren. Als Trinkwasserspeicher ist das unmittelbare Ufer geschützt; die umliegenden Wälder und Wege lassen sich aber gut erfahren.
